Due Diligence als Fleißarbeit
Change-of-Control-Klauseln, Kündigungsrechte, Haftungsgrenzen: Dieselben Fragen werden an jeden Vertrag im Datenraum gestellt, händisch und unter Zeitdruck.
Legal Tech für Kanzleien: Vertragsprüfung, Due Diligence, Recherche
Treasure Contracts prüft Verträge nach den Standards Ihrer Kanzlei, extrahiert Daten aus hunderten Dokumenten gleichzeitig und findet Rechtsprechung bis zur Randnummer.
Entwickelt von einem Gründerteam mit Hintergrund bei Freshfields: Playbook-Prüfung, Extraktions-Flows für Due Diligence, Klauselbibliothek und Entscheidungsdatenbank in einer Umgebung, die auf die Anforderungen an das Berufsgeheimnis ausgelegt ist (eigene Einordnung).
ISO 27001 · Hosting in Frankfurt · DSGVO · 4 Wochen Rücktrittsrecht
Kurz erklärt
KI hilft Kanzleien, wiederkehrende Prüfarbeit zu beschleunigen, ohne die anwaltliche Verantwortung abzugeben. Treasure Contracts prüft Verträge gegen hinterlegte Playbooks und markiert Abweichungen je Kriterium als Ampel mit Fundstelle. Für Due Diligence beantwortet die Software Fragenkataloge über viele Dokumente gleichzeitig und exportiert die Ergebnisse nach Excel. Die Entscheidungsdatenbank liefert zitierfähige Antworten bis auf ECLI und Randnummer.
Das Wichtigste in drei Punkten
Das Problem
Transaktionen, Vertragsreviews und Recherche folgen oft demselben Muster. Associates lesen hunderte Seiten, um am Ende eine Tabelle zu füllen.
Change-of-Control-Klauseln, Kündigungsrechte, Haftungsgrenzen: Dieselben Fragen werden an jeden Vertrag im Datenraum gestellt, händisch und unter Zeitdruck.
Welche Formulierung die Kanzlei für vertretbar hält, ist nirgends strukturiert festgehalten. Jede neue Person lernt es durch Korrekturschleifen.
Unternehmen vergleichen Angebote und fragen, warum ein Standardreview so lange dauert. Die Marge schrumpft, wenn der Aufwand gleich bleibt.
Mandatsunterlagen dürfen nicht in beliebige Chatbots. Ohne geklärte Datenverarbeitung bleibt KI für viele Kanzleien tabu.
Ihr Ergebnis
Routineprüfung und Datenerfassung laufen strukturiert vor. Anwältinnen und Anwälte prüfen Ergebnisse, statt sie zusammenzusuchen.
Ein Datenraum ist in kurzer Zeit gegen Ihren Fragenkatalog ausgewertet, jede Antwort mit markierter Fundstelle, fertig für den Review und den Export in die Mandantentabelle.
Die KI antwortet mit wörtlichen Zitaten, die gegen die Quelle validiert werden. Jedes extrahierte Feld verweist auf den Absatz, aus dem es stammt.
In der Demo prüfen wir einen Ihrer Musterverträge live. Im Proof Sprint entstehen in zehn Arbeitstagen zwei getestete Playbooks oder Fragenkataloge.
Ihre bestehenden Checklisten werden zu Flows, Ihre Muster zu Vorlagen. Die Einführung läuft remote, Termine vor Ort nach Vereinbarung.
Funktionen
Alle Funktionen sind im Produkt umgesetzt.
Prüfen Sie denselben Vertrag aus Sicht von Käufer oder Verkäufer, Auftraggeber oder Auftragnehmer. Ergebnis je Kriterium als Ampel mit Formulierungsvorschlag.
Fragenkataloge laufen im Hintergrund über viele Dokumente, mit mehreren Antworten je Frage, Fundstellenmarkierung, Prüfer-Kennzeichnung und E-Mail bei Fertigstellung.
Hybride Suche über Urteile und Gesetze, zitierfähige Antworten bis auf ECLI und Randnummer, Zitationsnetz zum Nachverfolgen von Argumentationslinien. Optionales Modul für €290/Monat.
Freigegebene Kanzleiklauseln fließen live in Vorlagen ein. Variablen werden erkannt, Entwürfe entstehen per Fragebogen, KI schreibt nur in markierte Slots mit Beleg.
Fragen Sie mehrere Dokumente gleichzeitig. Antworten enthalten Fundstellen und wörtliche Zitate und lassen sich direkt in eine Word-Vorlage übernehmen.
Mandate in Workspaces und Vorgängen organisieren, Zugriffe über Rollen steuern und jede Aktion im Audit-Trail mit CSV-Export nachvollziehen.
So läuft es ab
30 Minuten mit dem Gründerteam, live an einem Ihrer Verträge oder einer Due-Diligence-Checkliste.
Aus Ihren Mustern, Checklisten und bisherigen Reviews entstehen Playbooks und Fragenkataloge. Die verantwortlichen Anwälte bestätigen jede Regel.
Die Konfiguration läuft gegen Dokumente eines abgeschlossenen Projekts, dessen Ergebnis Sie kennen. So wird die Qualität messbar.
Teams nutzen Prüfung, Extraktion und Recherche im Alltag. Weitere Praxisgruppen kommen schrittweise dazu.
Vergleich
Womit Kanzleien Vertragsreviews und Due Diligence heute typischerweise bearbeiten.
| Kriterium | Manuell mit Excel | Allgemeiner KI-Chat | Treasure Contracts |
|---|---|---|---|
| Prüfmaßstab | Erfahrung der Bearbeiter | Maßstab hängt vom Prompt ab | Kanzlei-Playbook mit Parteiperspektive |
| Due-Diligence-Tabellen | Händisch befüllt | Je nach Tool, ohne Fragenkatalog-Flow wie in Treasure | Fragenkataloge über viele Dokumente, Excel-Export |
| Belegbarkeit | Seitenangaben per Hand | Zitate selbst gegen die Quelle prüfen | Fundstellen und gegen die Quelle validierte Zitate |
| Rechtsprechung | Separate Datenbank | Aktenzeichen und Zitate selbst verifizieren | Entscheidungsdatenbank bis ECLI und Randnummer |
| Berufsgeheimnis | Gegeben | Beim Anbieter prüfen | EU-Hosting, kein Training, ausgelegt auf § 43e BRAO und § 203 StGB (eigene Einordnung) |
Allgemeine Einordnung, variiert je Anbieter.
Im Detail
Für Kanzleien entscheidet nicht die Qualität des Modells, ob KI eingesetzt werden darf, sondern der Umgang mit Mandatsgeheimnissen. § 203 StGB und die BRAO setzen enge Grenzen für die Weitergabe an Dienstleister. Treasure Contracts ist auf die Anforderungen von Kanzleien aus § 43e BRAO und § 203 StGB ausgelegt (eigene Einordnung): Die Plattform läuft auf AWS in Frankfurt, KI-Verarbeitung erfolgt in EU-Regionen, Kundendaten werden nicht zum Training verwendet. Jeder Kunde erhält ein eigenes Datenbankschema, dazu kommen Zwei-Faktor-Authentifizierung, Microsoft Entra ID SSO und eine ISO-27001-zertifizierte Informationssicherheit.
Bei Transaktionen stellt die Kanzlei hunderten Verträgen dieselben Fragen: Gibt es Change-of-Control-Klauseln, Exklusivitäten, ungewöhnliche Haftungsregelungen? In Treasure wird daraus ein Extraktions-Flow. Der Fragenkatalog läuft im Hintergrund über alle hochgeladenen Dokumente, markiert jede Fundstelle und erlaubt mehrere Antworten je Frage. Im Review kennzeichnen Associates geprüfte Antworten und kommentieren Auffälligkeiten. Das Ergebnis geht als Liste oder Pivot-Tabelle, Dokumente mal Fragen, nach Excel und bildet die Grundlage für den Due-Diligence-Bericht. Weil der Flow im Hintergrund läuft, meldet eine E-Mail, wenn die Auswertung fertig ist.
Allgemeine Sprachmodelle können Aktenzeichen falsch wiedergeben. Für einen Schriftsatz ist das inakzeptabel. Die Entscheidungsdatenbank in Treasure umfasst EU- und Bundesgesetze sowie über 500.000 Entscheidungen und Urteile, unter anderem aus den offenen Daten von NeuRIS. Die hybride Suche kombiniert semantische Treffer mit Volltext, Antworten werden bis auf ECLI und Randnummer belegt. Über das Zitationsnetz und den Verbindungs-Explorer verfolgen Sie, welche Entscheidungen aufeinander Bezug nehmen und wie sich eine Linie entwickelt hat. Oberfläche und KI-Antworten stehen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.
Das Wissen einer Kanzlei steckt in Mustern, Formulierungen und den Korrekturen erfahrener Partner. Treasure macht es wiederverwendbar: Freigegebene Klauseln liegen in einer Klauselbibliothek und werden live in Vorlagen eingesetzt, Prüfstandards stehen als Playbooks bereit, und Golden-Set-Tests zeigen, ob ein Playbook die erwarteten Ergebnisse liefert. Neue Kolleginnen und Kollegen arbeiten so vom ersten Tag an nach denselben Maßstäben. Die KI unterstützt, entscheidet aber nicht: Jeder Befund kann bewertet, ergänzt oder verworfen werden. Die anwaltliche Verantwortung bleibt dort, wo sie hingehört.
Ihr Einstieg
Sie müssen Treasure nicht glauben. Sie sehen es an Ihren eigenen Verträgen — zuerst kostenlos in 30 Minuten, danach im 10-Tage Proof Sprint mit messbaren Ergebnissen.
Für Kanzleien heißt das: Wir nehmen eine Ihrer Due-Diligence-Checklisten oder einen häufig geprüften Vertragstyp, testen die Konfiguration an einem abgeschlossenen Mandat und messen, wie viel Lesezeit dabei entfällt.
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30 Minuten mit dem Gründerteam. Sie bringen einen echten Vertrag mit, wir zeigen Treasure live an Ihren Klauseln. Keine Slides, 24h-Antwortgarantie — inklusive kostenlosem AI Readiness Assessment.
Termin direkt wählen2
€4.900 netto, einmalig · bei Buchung innerhalb von 30 Tagen vollständig auf die Implementierung anrechenbar
Ergebnisgarantie: Erreicht Treasure die vorab schriftlich vereinbarten Abnahmekriterien nicht, arbeiten wir bis zu 20 weitere Werktage ohne Zusatzkosten nach. Reicht das nicht, erstatten wir den Sprint-Preis. Voraussetzung ist Ihre rechtzeitige Mitwirkung; Details im Sprint-Angebot.
Rücktrittsrecht beim Abo: 4 Wochen uneingeschränktes Rücktrittsrecht mit voller Erstattung.
Maximal 3 Proof Sprints pro Monat — den nächsten freien Startplatz bestätigen wir im Erstgespräch.
Preise & Proof Sprint ansehenHäufige Fragen
Treasure Contracts ist auf die Anforderungen von Kanzleien aus § 43e BRAO und § 203 StGB ausgelegt (eigene Einordnung); die berufsrechtliche Bewertung im Einzelfall trifft Ihre Kanzlei. Die Plattform läuft auf AWS in Frankfurt, KI-Verarbeitung erfolgt in EU-Regionen, und Ihre Daten werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Jeder Kunde hat ein eigenes Datenbankschema, die Informationssicherheit ist nach ISO 27001 zertifiziert.
Bei allgemeinen Tools hängt der Maßstab vom Prompt ab, ohne festen Kriterienkatalog Ihrer Kanzlei, es entsteht kein vorgangsbezogener Audit-Trail wie in Treasure, und Rechtsprechungszitate müssen Sie selbst verifizieren. Treasure prüft nach Ihren Playbooks, validiert Zitate gegen die Quelle und belegt Urteile bis zur Randnummer. Über den MCP-Server (ab Professional inklusive, sonst €50/Monat) lässt sich Treasure dennoch aus ChatGPT oder Claude heraus nutzen. Die dabei abgerufenen Inhalte verarbeitet der jeweilige Assistent nach seinen eigenen Bedingungen.
Ja. Extraktions-Flows beantworten Fragenkataloge über viele Dokumente gleichzeitig, auch mehrere Antworten je Frage. Fundstellen werden markiert, Prüfer kennzeichnen geprüfte Antworten und kommentieren. Der Export nach Excel erfolgt als Liste oder Pivot. Pro Upload sind bis zu 100 Dateien mit je 50 MB möglich.
Nein. Treasure ist keine Kanzleiverwaltung für Akten, Fristen und Abrechnung. Es ergänzt sie um Vertragsprüfung, Dokumentenanalyse, Vorlagen, Klauselbibliothek, E-Signatur und Rechtsprechungsrecherche. Dokumente kommen per Upload, Ordner-Upload oder E-Mail-Weiterleitung ins System. Über API-Schlüssel und den MCP-Server lässt sich Treasure mit bestehenden Werkzeugen verbinden.
Die Pakete kosten €590 (Starter), €1.790 (Professional) und €3.590 (Business) pro Monat bei Jahreszahlung, netto; Enterprise auf Anfrage. Die Entscheidungsdatenbank ist als optionales Modul für €290/Monat verfügbar. Freigabe (€190/Monat) und E-Signatur (€400/Monat) sind Zusatzmodule und ab Business inklusive. Der 10-Tage Proof Sprint für €4.900 wird bei Buchung innerhalb von 30 Tagen vollständig angerechnet.
Überschaubar. Sie stellen bestehende Muster, Checklisten und die Dokumente eines abgeschlossenen Mandats bereit. Daraus leiten wir Playbooks oder Fragenkataloge ab, die verantwortliche Anwältin oder der verantwortliche Anwalt bestätigt sie. Die Einführung läuft remote, ein In-App-Hilfecenter unterstützt im Alltag. Golden-Set-Tests zeigen vorab, wie die Konfiguration auf bekannten Fällen abschneidet.
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