Drucken, scannen, mailen
Jede Unterschrift auf Papier kostet Stunden bis Tage, besonders wenn Geschäftsführer unterwegs sind oder mehrere Parteien unterzeichnen müssen.
Einfache elektronische Signatur (eIDAS) für formfreie Verträge
Treasure Contracts signiert PDFs im PAdES-Format mit Zeitstempel nach RFC 3161, nacheinander oder parallel, und sperrt das signierte Dokument gegen Veränderung.
Prüfung, Freigabe und Unterschrift laufen im selben System. Kein Export in ein separates Signatur-Tool, kein Hochladen der finalen Fassung an anderer Stelle — und jede Signatur ist mit Audit-Zertifikat dokumentiert.
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Kurz erklärt
Einen Vertrag digital unterschreiben Sie mit einer E-Signatur-Lösung: Das finale PDF wird an die Unterzeichner geschickt, jede Person signiert elektronisch, und das Dokument wird mit Zeitstempel und Nachweisprotokoll versiegelt. Treasure Contracts nutzt dafür PAdES-Signaturen mit Zeitstempel nach RFC 3161, Audit-Zertifikat und gesperrtem PDF. Für gesetzliche Schriftform ist dagegen eine qualifizierte elektronische Signatur oder Papier nötig.
Das Wichtigste in drei Punkten
Das Problem
Zwischen „Wir sind uns einig“ und „Vertrag gilt“ liegen oft Tage: ausdrucken, unterschreiben, scannen, per Post oder in einem weiteren Tool hinterher.
Jede Unterschrift auf Papier kostet Stunden bis Tage, besonders wenn Geschäftsführer unterwegs sind oder mehrere Parteien unterzeichnen müssen.
Das unterschriebene PDF kommt per E-Mail zurück. Ob es exakt der freigegebenen Fassung entspricht, prüft niemand mehr.
Separate Signatur-Dienste bedeuten einen weiteren Export, eine weitere Ablage und einen Medienbruch zwischen Prüfung und Unterschrift.
Einfache, fortgeschrittene, qualifizierte Signatur — welche Stufe für welchen Vertrag genügt, ist vielen im Unternehmen unklar.
Ihr Ergebnis
Das Ziel ist ein Abschluss ohne Medienbruch: vom geprüften Entwurf über die Freigabe bis zum signierten, gesperrten PDF.
Der freigegebene Vertrag geht mit einem Klick an alle Unterzeichner, in der richtigen Reihenfolge, und landet signiert als neue Version im Vorgang.
Signiert wird genau die freigegebene Version. Das PDF wird nach der Signatur gesperrt, der Zeitstempel und das Audit-Zertifikat belegen, wann was geschah.
Unterzeichner signieren parallel oder nacheinander, ohne Drucker und Post. Der Status ist jederzeit im Vorgang sichtbar.
Die Signatur ist ein Schritt im Vorgang, kein eigenes Projekt. Ab dem Business-Paket ist das Signatur-Modul enthalten, sonst kostet es €400 pro Monat, netto.
Funktionen
Die Signaturfunktionen sind im Produkt verfügbar. Wir beschreiben sie so, wie sie technisch umgesetzt sind.
Die Signatur wird nach dem europäischen PAdES-Standard direkt im PDF eingebettet, sodass sie untrennbar zum Dokument gehört.
Ein Zeitstempel nach RFC 3161 (PAdES-B-T) belegt den Signaturzeitpunkt. Fällt ein Zeitstempeldienst aus, übernimmt automatisch ein anderer; jeder Zeitstempel wird verifiziert.
Unterzeichner signieren nacheinander, etwa erst die Gegenseite, dann Ihre Geschäftsführung, oder parallel, wenn die Reihenfolge keine Rolle spielt.
Zu jedem Signaturvorgang entsteht ein Audit-Zertifikat, das den Ablauf dokumentiert und dem signierten Dokument zugeordnet ist.
Das signierte PDF wird als eigene, unveränderliche Version gespeichert und gegen Bearbeitung gesperrt.
Im Vorgang lässt sich vor die Signatur ein Freigabeschritt mit definierten Freigebern setzen — Vier-Augen-Prinzip inklusive Audit-Trail.
So läuft es ab
Die geprüfte Version wird im Vorgang freigegeben, bei Bedarf durch definierte Freigeber.
Personen und Reihenfolge bestimmen: nacheinander oder parallel.
Die Unterzeichner signieren das PDF; jeder Schritt wird protokolliert.
Zeitstempel, Audit-Zertifikat, gesperrtes PDF — automatisch als signierte Version im Vorgang.
Vergleich
Die eIDAS-Verordnung unterscheidet drei Stufen. Welche Sie brauchen, hängt vom Vertrag ab, nicht vom Tool. Die Übersicht ist eine allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.
| Kriterium | Einfache elektronische Signatur | Fortgeschrittene / qualifizierte Signatur | Treasure Contracts |
|---|---|---|---|
| Anforderungen | Keine besonderen technischen Anforderungen | Eindeutige Zuordnung zum Unterzeichner; die qualifizierte Stufe zusätzlich mit qualifiziertem Zertifikat und Signaturerstellungseinheit | PAdES-Signatur mit Zeitstempel und Audit-Zertifikat; laut Preisseite einfache Signaturen ohne Limit |
| Typischer Einsatz | Formfreie Verträge, etwa viele B2B-Liefer-, Dienstleistungs- und Lizenzverträge sowie NDAs | Verträge mit höherem Beweisbedarf; die qualifizierte Stufe ersetzt die gesetzliche Schriftform | Formfreie Verträge im Unternehmensalltag |
| Gesetzliche Schriftform (§ 126 BGB) | Genügt nicht | Nur die qualifizierte elektronische Signatur (§ 126a BGB) | Nicht abgedeckt — hier Papier oder einen Anbieter qualifizierter Signaturen nutzen |
| Beweiswert | Frei gewürdigt, gestützt durch Protokolle | Höher; bei der qualifizierten Stufe Anscheinsbeweis der Echtheit (§ 371a ZPO) | Zeitstempel, gesperrtes PDF und Audit-Zertifikat als Nachweis |
Ob ein Vertrag einer Formvorschrift unterliegt, richtet sich nach Gesetz und Vereinbarung. Im Zweifel klären Sie die Anforderungen mit Ihrer Rechtsabteilung.
Im Detail
Im deutschen Recht gilt der Grundsatz der Formfreiheit. Liefer-, Dienstleistungs-, Software- und Lizenzverträge zwischen Unternehmen können in aller Regel ohne besondere Form geschlossen werden, sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben. Für sie genügt eine elektronische Signatur, die den Abschluss dokumentiert und später nachweisbar macht. Wer einen solchen Vertrag digital unterschreiben will, braucht deshalb vor allem einen sauberen Ablauf: die richtige Fassung, die richtigen Unterzeichner und einen belastbaren Nachweis darüber, wer wann signiert hat.
Anders liegt es, wenn das Gesetz die Schriftform nach § 126 BGB vorschreibt oder die Parteien sie vereinbart haben. Die gesetzliche Schriftform lässt sich elektronisch nur durch eine qualifizierte elektronische Signatur nach § 126a BGB ersetzen; für manche Erklärungen ist die elektronische Form sogar ganz ausgeschlossen, etwa bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses. Treasure Contracts bietet keine qualifizierte elektronische Signatur an. Für schriftformbedürftige Verträge nutzen Sie daher Papier oder einen spezialisierten Anbieter qualifizierter Signaturen und legen das Ergebnis anschließend in Treasure ab.
PAdES ist der europäische Standard für Signaturen in PDF-Dokumenten. Die Signatur ist im Dokument selbst eingebettet, sodass jede spätere Veränderung erkennbar wird. Treasure ergänzt sie um einen Zeitstempel nach RFC 3161, das Profil heißt PAdES-B-T. Der Zeitstempel stammt von einem Zeitstempeldienst und belegt, dass das Dokument zu einem bestimmten Zeitpunkt in genau dieser Form vorlag. Fällt ein Dienst aus, wird automatisch ein anderer genutzt. Wichtig: Ein Zeitstempel macht die Signatur nicht zu einer qualifizierten elektronischen Signatur.
Der größte praktische Vorteil liegt weniger in der Technik als im Ablauf. In Treasure ist die Signatur ein Schritt im Vorgang, nach Prüfung und Freigabe. Signiert wird genau die freigegebene Version, das Ergebnis wird als gesperrte, signierte Version gespeichert, das Audit-Zertifikat ist zugeordnet. Laut Preisseite umfasst das Signatur-Modul eine eIDAS-konforme E-Signatur mit einfachen Signaturen ohne Limit; es kostet €400 pro Monat, netto, und ist ab dem Business-Paket enthalten. Eine separate Signaturlösung mit eigenem Export entfällt damit für formfreie Verträge.
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Rücktrittsrecht beim Abo: 4 Wochen uneingeschränktes Rücktrittsrecht mit voller Erstattung.
Maximal 3 Proof Sprints pro Monat — den nächsten freien Startplatz bestätigen wir im Erstgespräch.
Preise & Proof Sprint ansehenHäufige Fragen
Für formfreie Verträge, also die meisten Verträge zwischen Unternehmen, ist eine elektronische Signatur grundsätzlich wirksam. Schreibt das Gesetz oder der Vertrag Schriftform nach § 126 BGB vor, ist elektronisch nur die qualifizierte elektronische Signatur zulässig, manche Erklärungen sind sogar ganz von der elektronischen Form ausgeschlossen. Im Zweifel klären Sie das mit Ihrer Rechtsabteilung.
Nein. Treasure signiert PDFs im PAdES-Format mit einem Zeitstempel nach RFC 3161 und Audit-Zertifikat. Die Signatur selbst ist keine qualifizierte elektronische Signatur. Für schriftformbedürftige Verträge nutzen Sie Papier oder einen spezialisierten Anbieter und legen das Ergebnis in Treasure ab.
Geeignet sind formfreie Verträge wie viele Liefer-, Dienstleistungs-, Software- und Lizenzverträge oder NDAs, sofern keine besondere Form vereinbart wurde. Die Signatur ist direkt an Prüfung und Freigabe im Vorgang gekoppelt. Unterzeichner signieren nacheinander oder parallel, das Ergebnis wird als gesperrte Version gespeichert.
Wenn Sie Verträge ohnehin in Treasure prüfen und freigeben, entfallen mit der integrierten Signatur Export, doppelte Ablage und die Frage, ob die unterschriebene Fassung der freigegebenen entspricht. Für Verträge mit Schriftformerfordernis kann ein Anbieter qualifizierter Signaturen parallel sinnvoll bleiben. In der Demo zeigen wir den Ablauf an einem Ihrer eigenen Verträge.
Jeder Signaturvorgang erzeugt ein Audit-Zertifikat, das den Ablauf dokumentiert. Der Zeitstempel nach RFC 3161 belegt den Zeitpunkt, und das signierte PDF wird gegen Bearbeitung gesperrt. Zusätzlich protokolliert der Audit-Trail von Treasure Vorgänge und Freigaben. Zeitstempel, Audit-Zertifikat und signierte Version liegen gemeinsam im Vorgang, ohne separate Ablage.
Laut Preisseite kostet das Signatur-Modul €400 pro Monat und ist ab dem Business-Paket für €3.590 pro Monat bei Jahreszahlung enthalten, jeweils netto. Enthalten sind eine eIDAS-konforme E-Signatur und einfache Signaturen ohne Limit. Der Freigabeschritt vor der Signatur ist ab Business inklusive, sonst Zusatzmodul für €190 pro Monat, netto. Für das Abo gilt ein vierwöchiges uneingeschränktes Rücktrittsrecht mit voller Erstattung.
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