Veraltete Textbausteine
Die Haftungsklausel wurde nach einem Streitfall angepasst. In den Vorlagen des Vertriebs steht weiterhin die alte Fassung.
Klauseldatenbank für Rechtsabteilungen
Treasure Contracts verwaltet Ihre Standardklauseln zentral, mit Editor und Freigabe, und setzt sie direkt in Vertragsvorlagen ein.
Ändert Legal eine Klausel und gibt sie frei, nutzt jeder neu erzeugte Vertrag die aktuelle Fassung. Welche Variante passt, kann Treasure regelbasiert aus den Falldaten ableiten.
ISO 27001 · Hosting in Frankfurt · DSGVO · 4 Wochen Rücktrittsrecht
Kurz erklärt
Eine Klauselbibliothek ist eine zentrale Sammlung freigegebener Vertragsklauseln, aus der Verträge und Vorlagen zusammengesetzt werden. Sie verhindert, dass veraltete oder eigenmächtig angepasste Formulierungen im Umlauf sind. In Treasure Contracts werden Klauseln angelegt, bearbeitet und freigegeben und anschließend live in Vorlagen eingesetzt. Welche Klausel passt, wählt Treasure regelbasiert anhand der Falldaten.
Das Wichtigste in drei Punkten
Das Problem
Standardklauseln liegen in alten Verträgen, in persönlichen Vorlagen und in einer Word-Datei namens Textbausteine. Welche Fassung gilt, weiß nur Legal.
Die Haftungsklausel wurde nach einem Streitfall angepasst. In den Vorlagen des Vertriebs steht weiterhin die alte Fassung.
Wer eine Klausel kopiert, passt sie oft leicht an. Nach einigen Monaten weicht jede Kopie ein wenig vom Original ab, ohne dass es jemand bemerkt.
Für deutsches und österreichisches Recht, für Kunden und Lieferanten gibt es unterschiedliche Varianten. Wer sucht, greift zur erstbesten.
Jede überarbeitete Klausel muss manuell in alle Vorlagen übertragen werden. Das passiert selten vollständig.
Ihr Ergebnis
Die Klauselbibliothek wird zur verbindlichen Grundlage, aus der Vorlagen und Verträge ihre Formulierungen beziehen.
Legal überarbeitet eine Klausel, gibt sie frei, und ab sofort nutzen alle neu erzeugten Verträge die neue Fassung, ohne dass jemand Vorlagen einzeln anpassen muss.
Nur freigegebene Klauseln fließen in Vorlagen. Die Auswahl der passenden Variante folgt Regeln, die Sie festlegen, nicht dem Zufall.
In der Demo zeigen wir, wie eine Klausel angelegt, freigegeben und in eine Ihrer Vorlagen eingesetzt wird.
Sie übernehmen Ihre bestehenden Textbausteine in die Bibliothek. Vorlagen verweisen danach auf die Klauseln, statt sie als Kopie zu enthalten.
Funktionen
Alle Funktionen sind im Produkt verfügbar.
Klauseln werden im Editor angelegt und bearbeitet. Erst nach Freigabe stehen sie für Vorlagen zur Verfügung.
Vorlagen beziehen Klauseln direkt aus der Bibliothek. Eine freigegebene Änderung wirkt auf alle neu erzeugten Verträge.
Anhand der Falldaten, etwa anwendbares Recht, Vertragswert oder Parteirolle, wählt Treasure die passende Klauselvariante automatisch aus.
Über den MCP-Server lassen sich Klauseln auch aus ChatGPT oder Claude heraus verwalten, mit OAuth2-Anmeldung und den Rechten Ihres Kontos.
Erzeugte Verträge lassen sich gegen Ihr Playbook prüfen. Formulierungsvorschläge der Prüfung orientieren sich an Ihren Vorgaben.
So läuft es ab
Textbausteine, Musterverträge und bewährte Formulierungen werden zusammengetragen und Dubletten bereinigt.
Jede Klausel wird im Editor angelegt, bei Bedarf in Varianten, und von Legal freigegeben.
Sie bestimmen, unter welchen Falldaten welche Variante eingesetzt wird, etwa je nach Recht oder Vertragswert.
Vorlagen beziehen die Klauseln live aus der Bibliothek. Neue Verträge entstehen per Fragebogen im Vertragsgenerator.
Vergleich
Wo Standardklauseln typischerweise liegen und was das für ihre Aktualität bedeutet.
| Kriterium | Textbaustein-Datei | Wiki oder Intranet | Treasure Contracts |
|---|---|---|---|
| Freigabestatus | Unklar | Freigabe je nach Pflege | Nur freigegebene Klauseln im Einsatz |
| Einsatz in Verträgen | Kopieren und einfügen | Kopieren und einfügen | Live in Vorlagen eingesetzt |
| Änderungen | Manuell in alle Vorlagen | Manuell in alle Vorlagen | Wirken auf alle neu erzeugten Verträge |
| Variantenwahl | Durch die Person | Durch die Person | Regelbasiert aus Falldaten |
| Zugriff aus KI-Assistenten | Nicht angebunden | Nicht angebunden | Per MCP aus ChatGPT oder Claude |
Allgemeine Einordnung, variiert je Organisation und Pflege.
Im Detail
Viele Rechtsabteilungen haben eine Sammlung von Textbausteinen, meist als Word-Datei oder Wiki-Seite. Solche Sammlungen haben einen grundsätzlichen Nachteil: Sie werden kopiert. Jede Kopie lebt danach ein eigenes Leben, wird angepasst, weitergegeben und irgendwann zur inoffiziellen Standardfassung. Eine Klauselbibliothek im engeren Sinn funktioniert anders. Sie ist die einzige Quelle, aus der Vorlagen ihre Klauseln beziehen, und zwar live. Treasure Contracts setzt dieses Prinzip um: Vorlagen enthalten keine kopierten Klauseln, sondern beziehen sie direkt aus der Bibliothek.
Nicht jede Formulierung, die jemand in die Bibliothek einträgt, sollte sofort in Verträgen landen. Deshalb unterscheidet Treasure zwischen Anlegen, Bearbeiten und Freigeben. Erst eine freigegebene Klausel steht für Vorlagen zur Verfügung. Damit liegt die Kontrolle bei Legal, auch wenn andere Teams Vorschläge einbringen. Wird eine Klausel überarbeitet, etwa nach einer Gesetzesänderung oder einem Streitfall, genügt eine erneute Freigabe. Alle danach erzeugten Verträge nutzen die neue Fassung, ohne dass Vorlagen einzeln angepasst werden müssen.
Viele Klauseln existieren in Varianten: für verschiedene Rechtsordnungen, für Kunden- und Lieferantenrolle, für kleine und große Vertragswerte. In einer klassischen Sammlung muss die Person, die den Vertrag erstellt, die richtige Variante selbst finden. In Treasure lässt sich die Auswahl regelbasiert aus den Falldaten ableiten. Beantwortet der Vertrieb im Fragebogen das anwendbare Recht und den Vertragswert, setzt der Vertragsgenerator automatisch die passende Klausel ein. Das reduziert Fehler dort, wo sie typischerweise entstehen: bei der Auswahl unter Zeitdruck.
Treasure stellt einen MCP-Server bereit, über den sich die Plattform aus ChatGPT und Claude heraus nutzen lässt. Dazu gehören Domain-Tools für Klauseln. Juristen, die ohnehin mit einem KI-Assistenten arbeiten, können Klauseln dort suchen, entwerfen oder überarbeiten, während die Bibliothek in Treasure die verbindliche Quelle bleibt. Die Anmeldung läuft über OAuth2, die Rechte des jeweiligen Kontos gelten weiter. So verbindet die Klauselbibliothek den Komfort eines Assistenten mit der Kontrolle eines freigegebenen Bestands.
Ihr Einstieg
Sie müssen Treasure nicht glauben. Sie sehen es an Ihren eigenen Verträgen — zuerst kostenlos in 30 Minuten, danach im 10-Tage Proof Sprint mit messbaren Ergebnissen.
Für die Klauselbibliothek heißt das: Wir übernehmen einige Ihrer Standardklauseln, verknüpfen sie mit einer Ihrer Vorlagen und zeigen, wie eine freigegebene Änderung sofort im nächsten Vertrag ankommt.
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€4.900 netto, einmalig · bei Buchung innerhalb von 30 Tagen vollständig auf die Implementierung anrechenbar
Ergebnisgarantie: Erreicht Treasure die vorab schriftlich vereinbarten Abnahmekriterien nicht, arbeiten wir bis zu 20 weitere Werktage ohne Zusatzkosten nach. Reicht das nicht, erstatten wir den Sprint-Preis. Voraussetzung ist Ihre rechtzeitige Mitwirkung; Details im Sprint-Angebot.
Rücktrittsrecht beim Abo: 4 Wochen uneingeschränktes Rücktrittsrecht mit voller Erstattung.
Maximal 3 Proof Sprints pro Monat — den nächsten freien Startplatz bestätigen wir im Erstgespräch.
Preise & Proof Sprint ansehenHäufige Fragen
Eine Textbaustein-Datei wird kopiert, und jede Kopie verändert sich mit der Zeit. Die Klauselbibliothek in Treasure ist die einzige Quelle: Vorlagen beziehen freigegebene Klauseln live, Änderungen wirken nach erneuter Freigabe auf alle neu erzeugten Verträge. Die passende Variante wird regelbasiert aus den Falldaten gewählt.
Ja. Ihre vorhandenen Textbausteine und Musterformulierungen sind der beste Ausgangspunkt. Sie werden im Editor angelegt, bei Bedarf in Varianten aufgeteilt und von Legal freigegeben. Dabei fallen Dubletten und abweichende Fassungen meist von selbst auf und lassen sich bereinigen. Anschließend verknüpfen Sie die Klauseln mit Ihren Vorlagen.
Ein Chatverlauf ist nicht als verbindliche, freigegebene Klauselquelle gedacht, die live in Vorlagen fließt wie in Treasure. Treasure hält freigegebene Klauseln zentral vor und setzt sie live in Verträge ein. Über den MCP-Server können Sie die Bibliothek trotzdem aus ChatGPT oder Claude heraus nutzen und verwalten; abgerufene Inhalte verarbeitet der Assistent dann nach seinen Bedingungen.
Die Verantwortung für Vertragsinhalte bleibt bei Ihrem Team. Treasure reduziert das Risiko, weil nur freigegebene Klauseln eingesetzt werden und die Auswahl festgelegten Regeln folgt. Erzeugte Verträge lassen sich zusätzlich gegen Ihr Playbook prüfen und im Vier-Augen-Prinzip freigeben. Jede Freigabe wird im Audit-Trail dokumentiert.
Treasure läuft auf AWS in Frankfurt, KI-Verarbeitung erfolgt in EU-Regionen, und Ihre Daten werden nicht zum Training verwendet. Mandanten sind auf Datenbankschema-Ebene getrennt, ein Rollen- und Rechtekonzept regelt, wer Klauseln freigeben darf. Die Informationssicherheit ist nach ISO 27001 zertifiziert. 2FA und Microsoft Entra ID SSO sind verfügbar.
Die Klauselbibliothek ist Teil der Treasure-Pakete: Starter €590, Professional €1.790 und Business €3.590 pro Monat bei Jahreszahlung, netto; Enterprise auf Anfrage. Zum Einstieg gibt es eine kostenlose Demo oder den 10-Tage Proof Sprint für €4.900, der bei Buchung innerhalb von 30 Tagen angerechnet wird. Vier-Augen-Freigaben im Vorgang sind ab Business inklusive, sonst Zusatzmodul für €190 pro Monat, netto.
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